Psychomotorische Förderstelle

Nähere Informationen zu den therapeutischen Angeboten der Psychomotorischen Förderstellen finden Sie in unserem Faltblatt.

 


 
FIPS Das Fortbildungsinstitut für Psychomotorik
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Wie arbeiten wir

Kennzeichnend für die psychomotorische Förderung ist der spielerische und erlebnisorientierte Ansatz eines entdeckenden Lernens.

In unseren Förderstunden finden die Kinder viel Raum und Zeit zum eigenen Experimentieren und Erproben. Wir gestalten gemeinsam mit den Kindern Bewegungs- und Spielsituationen, die sie anregen, auf neue Art zu sehen, zu denken, sich auszudrücken und sich mit anderen auseinanderzusetzen. In diesem Prozess beobachten wir die Kinder, fördern ihre Ideen und lenken die Situation, so dass neue Erfahrungen möglich werden. Je nach den individuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder können Kletterlandschaften, Rollbrettparcours oder Trampolinspringen ebenso dazugehören wie Spielgeschichten, Laufspiele oder Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen.

Grundsätzlich steht die Freude an der Bewegung im Vordergrund. Bei der Gestaltung der Förderstunden gehen wir von den Fähigkeiten und Interessen des Kindes aus und arbeiten nicht leistungs- oder defizitorientiert. Die Kinder können ihre Erfahrungen selbst machen und lernen, sich selbst einzuschätzen.

Die ganzheitliche Sicht der Psychomotorik auf das Individuum legt nach unserem Verständnis eine systemische Sicht auf die Lebenswelt des Kindes und somit eine Vernetzung unserer therapeutischen Arbeit mit der Erziehung in der Famillie und der Bildungsarbeit in der Kindertagesstätte oder der Schule nahe. Einen sehr hohen Stellenwert haben die regelmäßigen begleitenden Beratungs- und Informationsgespräche mit den Eltern der geförderten Kinder, in denen wir den Eltern einen Einblick in unsere Arbeit geben und ihnen unsere Sicht auf Probleme, aber auch auf die Fortschritte und Stärken ihres Kindes vermitteln können. Mit Einverständnis der Eltern suchen wir zudem den Austausch mit der Schule oder der Kindertagesstätte, um unsere Förderung möglichst gut auf die aktuelle Situation und das Lebensumfeld des Kindes einstellen zu können.